CANNABIS THERAPIE DUESSELDORF

BEI UNS THERAPIE MIT CANNABIS / Cannabis-Therapie

Cannabis in der Schmerztherapie


In der Schmerztherapie ist Cannabis zwischenzeitlich als Medikament verschreibungsfähig und wird, unter bestimmten Voraussetzungen nach einer Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), auch durch die gesetzlichen Versicherungsträger übernommen. Eine private Verordnung ist dagegen bei gegebener Indikation fast immer möglich.

Cannabis ist ein Ausnahmemedikament, was wir dann zum Einsatz bringen, wenn die klassischen Therapien wie paravertebrale Injektionen, Fazetteninfiltrationen mit und ohne CT, Akupunktur, Stosswellentherapie und/oder Opiatmedikation nicht zum Erfolg führen.

Zwischenzeitlich ist die Cannabisversorgung auch durch die Apotheken sehr gut geregelt, so dass bis zu 100 verschiedenen Sorten Cannabis zur Verfügung stehen.

Wichtig ist jedoch, um von der GKV Cannabis bezahlt zu bekommen, muss eine Schmerztherapie durchgeführt worden sein oder es muss eine Anbindung an unsere Schmerztherapie bestehen.

Über die Anwendung und die Möglichkeiten dieser relativ neuen Behandlungsmethode beraten wir sie gerne. 


In der Schmerztherapie kommt Cannabis sativa zum Einsatz. Besonders bei chronischen Schmerzpatienten, ohne eine Tumorerkrankung, kann Cannabis die chronischen Schmerzen wohl über Jahre lindern.


ACHTUNG!!!! „Straßencannabis“ hat keine Apothekenqualität, Fremdsubstanzen/Beimischungen können den chronischen Schmerz sogar verstärken bzw. auch Angstschübe bzw. Drogenpsychosen verursachen. Die medizinische Cannabisversorgung durch Apotheken ist zwischenzeitlich sehr gut geregelt


Vorteil der Schmerztherapie mit Cannabis ist der wesentlich größere Sicherheitsrahmen hinsichtlich einer Überdosierung. Opioide wirken allesamt auf das Atemzentrum und können somit zu Atemproblemen führen, besonders am Anfang oder einer Therapieumstellung. Die Sicherheitsmarge bei Cannabinoiden ist da wesentlich größer und ein Atemstillstand sehr unwahrscheinlich, auch bei versehentlicher Überdosierung.


Positive Aspekte von Cannabis, neben den in der Schmerztherapie beschrieben Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzreduktion, können auch sein


  • Verminderung der Aggression
  • Reduzierung von Angst und Nervosität
  • Reduzierung von Schlafstörungen, Getrieben sein und innerer Unruhe
  • Sowie somatische Reizdarmbeschwerden


Wichtig ist allerdings auch zu wissen, dass der jahrelange Konsum von Cannabis durchaus beim Absetzen zu Unruhe, Entzugssymptomen, Durchfall und Essstörungen führen kann. Da es keinerlei Langzeitstudien gibt, ist unklar bei welcher Therapiedauer mit Cannabisprodukten tatsächlich Probleme auftauchen und welche Cannabisdosierung dazu erforderlich ist. Auch ist unklar ob es beim Entzug von Cannabis eine unterschiedlich intensive Cannabisentzugssymptome bei Männern und Frauen gibt.   


Wir beraten Sie gerne, ob eine Cannabistherapie für Sie in frage kommt. Sprechen Sie uns an.

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