Hautscreening

Immer mehr Hauterkrankungen

In den letzten Jahren hat die Zahl der diagnostizierten Haut-krebserkrankungen deutlich zugenommen. Nach Schätzung der „Deutschen Dermatologischen Gesellschaft“ erkranken in Deutschland jährlich über 140.000 Menschen an Formen von Hautkrebs.
Diese Zunahme der Erkrankungen, zum Beispiel in Bezug auf den schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom), hat sich in den letzten zwanzig Jahren versechsfacht. Dies liegt auch an unserem geänderten Freizeitverhalten: wir verbringen immer mehr Zeit in der Sonne! Diese Sonnenaufenthalte werden außerdem immer gefährlicher, da die UV-Bestrahlung in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Eine zusätzliche Gefahr stellen regelmäßige und unkontrollierte Solarienaufenthalte dar. Das Schönheitsideal der gebräunten Haut verstärkt das Hautkrebsrisiko!

Je nach Hauttyp sind Menschen unterschiedlich stark gefährdet:
Besonders gefährdet sind blasse Menschen mit Sommer-sprossen, blonden bis rötlichen Haaren und blauen Augen. Zudem besteht bei Menschen mit vielen Leberflecken ein erhöhtes Risiko. Auch wer als Kind häufig in der Sonne war, sollte seinen Körper, bzw. seine Haut genau beobachten.

Deshalb heißt es, Vorsorge zu treffen:
Veränderungen auf der Haut, Leberflecke und Muttermale müssen genau beobachtet werden.

Hautscreening – Was ist das?

Hautscreening dient der Früherkennung von Hautkrebs.
Bestandteile der Untersuchung sind:

· eine ausführliche Befragung zum Verhalten bezüglich der Sonneneinstrahlung
· eine gründliche Untersuchung der Haut von Kopf über Kopfhaut bis zum Fuß
· eine abschließende Beratung durch den Arzt oder die Ärztin.

Kassenleistung

Das Hautscreening oder auch Hautkrebsscreening wird seit dem 01. Juli 2008 von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Patienten über 35 Jahre können diese Untersuchung zur Hautkrebsfrüherkennung alle 2 Jahre in Anspruch nehmen. Wie bei allen Vorsorgeuntersuchungen fällt keine Praxisgebühr an.

Unser Flyer zum Hautscreening als kurze Vorabinformation per PDF.